Aufstockung Gamperstrasse
Zürich, 2024 (umgesetzt)
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1894 als symmetrischer Zeilenbau erbaut, wich ein Teil des Bestandes, der nördlichste, schon vor einem Jahrhundert den Gleisen. Die langfristige Verlängerung Lagerstr. wird dem ehemaligen Mittelteil dasselbe Schicksal bescheiden, sodass das nun aufgestockte Haus als städtebaulich prägnanter Punktbau im Blockrandquartier zurückbleiben wird.
Für das erweiterte Gebäude wurde ein Volumen entwickelt, das über die Trauflinie hinweg über das proportional austarierte Spiel mit den Symmetrien Aufstockung und Bestand verschränkt. Die Logik einer Hauptfassade an Strassenseite wird gestärkt. Die Setzung der strukturell gedachten Öffnungen wird über die Seite zum Hof hin freier, was in der Ausformulierung von Aussenräumen und Öffnungen zusäztliche Qualitäten ermöglicht.
Es wurde ein Programm aus zwei kompakten, für WGs und Familien geeigneten Fünfzimmer-Maisonettewohnungen entwickelt, als Ergänzung zu den klassischen Gründerzeit-Dreizimmerwohnungen im Bestand. Das Gebäude konnte in vollständig bewohntem Zustand erweitert werden.
Die Grundrisse sind aus den strukturellen Möglichkeiten des Bestands entwickelt und zeigen trotz ihrer scheinbaren Einfachheit verblüffende vertikale und diagonale Raumbezüge. Die räumliche Abfolge von Eingang, Küche, Essen und Wohnen bis zu den privateren Schlafzimmern wird mit einem mehrfachlesbaren Raum, dessen Doppelflügeltür sich zum Wohnraum öffnet, ergänzt.
Den Bewohnern stehen auf drei Ebenen Aussenräume zur Verfügung, die neben Beziehungen nach innen auch den umgebenden Stadtraum sowie den Blick in die Weite in Szene setzen.
Der Holzbau als räumlich gedachte Tragkonstruktion aus massiven Scheiben und Massivholzdecken sowie der geschichtete Aufbau der schützenden Hülle wurden präzise und bis ins Detail entworfen; so auch Elemente wie Türen oder Küchen, wobei eine Haltung zur Dauerhaftigkeit und Reparierbarkeit im Zusammenspiel mit der präzisen räumlichen Rolle gefunden werden musste.




















