Aufstockung Gamperstrasse 7

Zürich, 2019 (in Ausführung) 

Auf dem bestehenden Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1894 entstehen zwei Wohnungen als Abstraktion eines Daches.

Bauen im Bestand

Durch den Erhalt des bestehenden Dachrandes und den Rücksprung im oberen Geschoss fügt sich die Aufstockung harmonisch in den Stadtkontext ein. Der geometrisch abstrakten Volumetrie liegt die Beschreibung des bestehenden Daches zugrunde: Die tragende Konstruktion besteht aus Massivholzplatten, die als räumlich fassende Elemente die Grundstruktur eines Dachstuhls bilden. Der geschichtete Aufbau der davon getragenen Hülle wird in den strukturell gesetzten Öffnungen der Fassade gezeigt.

Qualitativ, aber kompakt wohnen

Im Innenraum der 5-Zimmer-Wohnungen à 100 Quadratmeter wird die Struktur der darunterliegenden Bestandswohnungen in freier Form aufgenommen. Es ergibt sich eine klare räumliche Abfolge von Eingang über Küche und Essbereich zum Wohnbereich. Sie endet im privaten Schlafbereich im oberen Geschoss. Den Bewohnern stehen auf drei Ebenen Aussenräume zur Verfügung, die räumlich transparent mit den Innenräumen Beziehungen aufbauen und die Lage im Stadtraum sowie den Blick in die Weite in Szene setzen.